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Stickstoff im violetten Licht – Bandenspektren einer N₂-Glimmlampe

Wenn Linien plötzlich zu Bändern werden

Bei vielen unserer bisher aufgenommenen Spektren standen schmale, klar getrennte Emissionslinien im Mittelpunkt: Edelgase, Quecksilberdampf oder Metalle wie Natrium, Kalium oder Barium (in unseren Spektren von Feuerwerkskörpern) liefern charakteristische Linienmuster, die sich hervorragend zur Kalibration, zur Spektralanalyse oder zur Erklärung atomarer Energieniveaus eignen.

Bei einer Glimmlampe mit molekularer Füllung sieht die Sache aber anders aus. Hier erkennt man im Spektrum ebenfalls ausgeprägte Maxima, doch diese Maxima sind keine einfachen atomaren Emissionslinien. Stattdessen dominieren sogenannte Bandenspektren des jeweiligen Moleküls.

KI-Info

Genau das macht diese Messung so spannend: Sie zeigt, dass Moleküle spektroskopisch deutlich »reicher« sind als einzelne Atome. Neben elektronischen Übergängen spielen auch Schwingungen und Rotationen des Moleküls eine Rolle. Aus einzelnen Übergängen wird so ein ganzes Bündel eng beieinanderliegender Linien – und im Spektrometer erscheint dieses Bündel als charakteristische Bande.

Dabei ist der visuelle Farbeindruck allerdings nur die grobe Kurzfassung. Das Spektrometer zeigt die eigentliche Struktur dahinter: Aus dem scheinbar einheitlichen violetten Leuchten wird eine ganze Landschaft aus molekularen Übergängen. Das ist einer dieser schönen Momente in der Spektroskopie: Das Auge sagt »violett«. Das Spektrometer sagt: »Setz dich, wir müssen reden.«

Glimmlampe mit Stickstoff-Füllung

Als ersten Einstieg in dieses Thema zeigen wir hier Spektren, die mit unseren DIY-Spektrometern an einer Glimmlampe mit Stickstoff-Füllung aufgenommen wurden. Spektren von Glimmlampen mit anderen Füllungen (u. a. Kohlendioxid, Wasserstoff, Deuterium und Sauerstoff) folgen in Kürze. Folgen Sie uns auf Instagram oder LinkedIn, wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen.

Glimmlampe mit Stickstoff-Füllung

Für unser Experiment nutzten wir eine Glimmlampe, die mit einem CCFL-Inverter betrieben wurde, der eigentlich für Kaltkathodenlampen gedacht ist. Der Inverter zündet die Lampe zuverlässig und sorgt für eine stabile Entladung entlang einer Elektrode. Neben dem erschwinglichen Spektrometer zum Selbstbau sollten auch hier möglichst preiswerte und leicht verfügbare Materialien zum Einsatz kommen. So entsteht ein Experiment, das einfach aufzubauen ist, aber trotzdem anspruchsvolle Molekülphysik sichtbar macht.

Schon mit bloßem Auge zeigt die Stickstoff-Glimmlampe ihren besonderen Charakter: Die Entladung erscheint in einem intensiven violett-blauen bis magentafarbenen Licht. Im Inneren der Glasröhre erkennt man eine leuchtende Entladungszone, die sich vor allem entlang einer Elektrode ausbildet.

Dieses Erscheinungsbild ist typisch für eine Glimmentladung in einem verdünnten Gas. Elektronen werden zwischen den Elektroden durch das elektrische Feld beschleunigt. Stoßen sie mit Gasmolekülen zusammen, können diese angeregt oder ionisiert werden. Beim Zurückfallen in energetisch niedrigere Zustände senden die Moleküle dann Licht aus.

Warum leuchtet eine der Elektroden intensiver als die andere?

Die Stickstoff-Glimmlampe wurde hier mit einem 5-V-CCFL-Inverter betrieben, der am Ausgang eine hochfrequente Hochspannung erzeugt. Die Entladung wird also nicht mit Gleichspannung, sondern mit einer Wechselspannung im kHz-Bereich angeregt.

Trotzdem muss die sichtbare Entladung nicht vollkommen symmetrisch erscheinen. Reale Inverterausgänge, Anschlussleitungen, Streukapazitäten, Lampengeometrie und Elektrodenflächen bilden kein ideales, perfekt symmetrisches System. Dadurch kann sich die Entladung sichtbar stärker entlang einer Elektrodenseite ausbilden. Im Versuch ließ sich die Asymmetrie durch Vertauschen der Anschlüsse beeinflussen: Die hellere Entladungszone wanderte entsprechend auf die andere Seite.

Für die spektroskopische Auswertung ist das unkritisch. Entscheidend ist, dass im Gasraum Stickstoffmoleküle angeregt und teilweise ionisiert werden und dabei ihre charakteristischen Bandenspektren aussenden.

 

Sicherheitshinweis

Auch wenn der verwendete Inverter nur mit 5 V versorgt wird, erzeugt er am Ausgang eine hohe Wechselspannung. Der Aufbau darf daher nur isoliert betrieben und nicht während des Betriebs berührt werden. Für Schule, Praktikum oder Workshop gehört der Hochspannungsteil in ein berührungssicheres Gehäuse oder unter direkte fachkundige Aufsicht.

Änderungen am Aufbau sollten nur im ausgeschalteten Zustand und nach sicherer Entladung eventuell vorhandener Kapazitäten erfolgen.

Übersichtsspektrum mit 300-lp/mm-Gitter

Für einen ersten Überblick wurde zunächst ein Spektrum des sichtbaren Spektralbereichs mit einem unserer DIY-Spektrometer aufgenommen. Das 300-lp/mm-Gitter erfasst einen großen Wellenlängenbereich, bildet die einzelnen Strukturen aber mit gröberer spektraler Schrittweite ab.

  • Anordnung: Czerny-Turner
  • Brenweite: 150 mm
  • Spaltgröße: 10 µm
  • Gitter: 300 lp/mm
  • Detektor: Zeilenkamera e9u-LSMD-1304-STD mit 3648 Pixel
  • Spektrale Schrittweite der Kalibration: ca. 0,17 nm/Pixel
  • Lichtleiter: Toslink

Für die Aufnahme des Spektrums wurde der Eingang des Lichtleiters einfach möglichst nah an die Glimmlampe gehalten und eine ausreichend hohe Integrationszeit gewählt, um eine möglichst gute Aussteuerung des Sensors bei den stärksten Maxima zu erhalten.

Screenshot der Messung bei geringer spektraler Dispersion

Das Übersichtsspektrum zeigt direkt den Grund für das violette Leuchten der Stickstoff-Glimmlampe: Die dominierenden Emissionen liegen fast vollständig im kurzwelligen sichtbaren Bereich.

Es zeigen sich mehrere intensive Strukturen zwischen etwa 375 nm und 470 nm. Besonders auffällig sind die intensiven Signale um 391 nm und 428 nm sowie eine Reihe weiterer Strukturen im violett-blauen Bereich.

Schon in der Übersichtsaufnahme erkennt man, dass die intensivsten Strukturen nicht wie typische atomare Emissionslinien wirken. Einige Maxima erscheinen verbreitert oder asymmetrisch. Genau hier beginnt der spannende Unterschied: Bei Stickstoff handelt es sich in diesem Bereich nicht einfach um einzelne Linien, sondern um Bandenköpfe molekularer Übergänge. Viele dicht beieinanderliegende Rotations- und Schwingungsübergänge überlagern sich und erscheinen im kompakten Spektrometer als markante, teilweise linienartig wirkende Maxima.

Hinweis zur Intensität

Die gezeigten Spektren sind Rohspektren des Messsystems. Die relativen Intensitäten werden daher nicht nur durch die Stickstoffemission selbst bestimmt, sondern auch durch die spektrale Empfindlichkeit des Sensors, die Transmission des Toslink-Lichtleiters, die Effizienz des Gitters und die Optik des Spektrometers. Für die Zuordnung der Bandenköpfe ist die Messung sehr gut geeignet. Für quantitative Aussagen über Emissionsintensitäten oder Besetzungsverteilungen wäre dagegen noch eine spektrale Empfindlichkeitskorrektur erforderlich.

Warum Moleküle Bandenspektren zeigen

Bei einem einzelnen Atom entstehen Emissionslinien, wenn Elektronen zwischen diskreten Energieniveaus wechseln. Das ist bereits ein starkes Argument für die Quantennatur der Materie: Nur bestimmte Energien sind erlaubt, daher entstehen nur bestimmte Wellenlängen.

Bei Molekülen wird es aber noch spannender. Ein Molekül besitzt nicht nur elektronische Energieniveaus. Zusätzlich kann es schwingen und rotieren. Beim Stickstoffmolekül N₂ bedeutet das:

  • Die beiden Stickstoffatome können entlang ihrer Bindungsachse gegeneinander schwingen.
  • Das gesamte Molekül kann rotieren.
  • Die Elektronen können zwischen unterschiedlichen molekularen Zuständen wechseln.

Ein elektronischer Übergang ist daher nicht einfach nur ein einzelner Übergang von Zustand A nach Zustand B. Er ist gekoppelt mit vielen möglichen Schwingungs- und Rotationszuständen. Jeder dieser Übergänge besitzt eine leicht andere Energie – und damit eine leicht andere Wellenlänge.

Das Ergebnis ist ein dichtes Muster sehr vieler einzelner Linien. Mit höher auflösenden Spektrometern kann man solche Rotationsstrukturen teilweise auflösen. Mit einem kompakten DIY-Spektrometer erscheinen sie dagegen als breitere, charakteristische Banden mit markanten Bandenköpfen. Genau diese Banden mit den zugehörigen Bandenköpfen sieht man im Spektrum besonders deutlich.

Detailaufnahme mit 1200-lp/mm-Gitter

Mit dem 300-lp/mm-Gitter wurde ein großer Spektralbereich erfasst, allerdings mit gröberer spektraler Schrittweite von ca. 0,17 nm/Pixel. Das 1200-lp/mm-Gitter spreizt den kurzwelligen Bereich stärker auf dem Detektor auf; die Schrittweite sinkt auf ca. 0,04 nm/Pixel. Dadurch werden die Bandenköpfe im violett-blauen Bereich deutlich besser sichtbar.

  • Anordnung: Czerny-Turner
  • Brenweite: 150 mm
  • Spaltgröße: 10 µm
  • Gitter: 1200 lp/mm
  • Detektor: Zeilenkamera e9u-LSMD-1304-STD mit 3648 Pixel
  • Spektrale Schrittweite der Kalibration: ca. 0,04 nm/Pixel
  • Lichtleiter: Toslink

Ergebnisse der Messung bei höherer spektraler Dispersion

In der Detailaufnahme treten die zuvor nur grob sichtbaren Maxima deutlich strukturierter hervor. Viele dieser Strukturen lassen sich vor allem zwei bekannten Bandensystemen zuordnen: dem »Second Positive System« des neutralen Stickstoffmoleküls N₂ und dem »First Negative System« des ionisierten Stickstoffmoleküls N₂⁺.

Beim Second Positive System handelt es sich um Übergänge zwischen angeregten elektronischen Zuständen des neutralen Stickstoffmoleküls. Das First Negative System stammt dagegen von angeregten N₂⁺-Ionen und ist deshalb ein direkter Hinweis darauf, dass in der Entladung nicht nur neutrale Moleküle angeregt, sondern auch Moleküle ionisiert werden.

Die bekannten N₂⁺-Banden um etwa 391,4 nm und 427,8 nm werden häufig in Plasmen, Entladungen und atmosphärischen Leuchterscheinungen diskutiert. Sie treten nicht nur in technischen Gasentladungen auf, sondern auch in natürlichen Erscheinungen wie Polarlichtern, Luftentladungen oder Blitzen. Stickstoff ist schließlich der Hauptbestandteil unserer Atmosphäre – und wenn Luft elektrisch angeregt wird, spielt N₂ spektroskopisch eine Hauptrolle.

Zur einfachen Orientierung sind einige auffällige Bereiche des Spektrums hier vereinfacht zusammengefasst. Die Angaben dienen nicht als vollständige Linien- oder Bandenliste, sondern als Hilfe zur Interpretation der Messung.

BereichZuordnungBedeutung

ca. 391 nm

N₂⁺, First Negative System Hinweis auf ionisierten Stickstoff

ca. 400–406 nm

N₂, Second Positive System molekulare Bande des neutralen Stickstoffs

ca. 414–428 nm

N₂ / N₂⁺, überlagerte Bandensysteme besonders intensiver violett-blauer Bereich

ca. 434–457 nm

N₂, Second Positive System weitere Bandenköpfe im blauen Bereich

oberhalb ca. 500 nm

nur schwache Beiträge erklärt den violett-blauen Farbeindruck

In einer Glimmlampe liegt eben nicht einfach nur kaltes Stickstoffgas vor. Durch die elektrische Entladung entsteht ein Plasma. Elektronen werden im elektrischen Feld beschleunigt und stoßen mit Stickstoffmolekülen zusammen. Dabei können sie Moleküle anregen oder ionisieren.

Dadurch entstehen im Spektrum Beiträge durch:

  • neutrales N₂
  • ionisiertes N₂⁺
  • angeregte Molekülzustände
  • eventuell durch Verunreinigungen, Restgase oder Elektrodenmaterialien

Das ist ein wichtiger didaktischer Punkt: Ein Spektrum zeigt nicht nur, »welches Gas in der Lampe ist«. Es zeigt auch, in welchem Anregungszustand sich das Gas befindet und welche Prozesse in der Entladung stattfinden.

Eine Glimmlampe ist also kein bloßer Lichtspender, sondern ein kleines, leuchtendes Plasmasystem.

Der Bandenkopf – warum eine Bande eine »Kante« bekommt

Viele molekulare Banden wirken nicht symmetrisch wie ein einzelner Peak. Sie besitzen oft eine steile Kante auf einer Seite und laufen auf der anderen Seite breiter aus. Diese auffällige Struktur nennt man Bandenkopf.

Er entsteht dadurch, dass viele Rotationslinien bei bestimmten Wellenlängen sehr dicht zusammenrücken. Das Spektrometer kann die einzelnen Linien dann nicht mehr getrennt darstellen; stattdessen entsteht ein intensiver, scharf wirkender Bereich.

Für die Lehre ist das Gold wert: Man sieht unmittelbar, dass das Spektrum nicht nur aus »mehr oder weniger breiten Peaks« besteht, sondern dass die Form der Peaks selbst physikalische Information enthält.

 

Didaktischer Mehrwert für den MINT-Unterricht

Das Experiment eignet sich hervorragend, um den Schritt von der Atomphysik zur Molekülphysik sichtbar zu machen.

Physik

In der Physik lässt sich das Experiment nutzen, um die Grenzen des einfachen Linienmodells zu zeigen. Nach den klassischen Beispielen mit Wasserstoff, Quecksilber oder Natrium kann man mit Stickstoff erklären, warum Moleküle zusätzliche Freiheitsgrade besitzen.

Behandelbare Themen sind zum Beispiel:

  • diskrete Energieniveaus
  • elektronische Übergänge
  • Schwingungs- und Rotationszustände
  • Plasmaanregung in einer Gasentladung
  • Unterschied zwischen atomaren Linien und molekularen Banden

Besonders wertvoll ist dabei, dass die Messung nicht nur ein »fertiges Lehrbuchbild« liefert, sondern echte experimentelle Daten. Man sieht Rauschen, Intensitätsunterschiede, begrenzte Auflösung und die Notwendigkeit einer sinnvollen Zuordnung. Genau so funktioniert echte Messpraxis.

Chemie

In der Chemie kann das Spektrum als Einstieg in molekulare Zustände, Bindungen und Molekülorbitale dienen. Stickstoff ist im Grundzustand ein sehr stabiles Molekül. In der elektrischen Entladung werden jedoch angeregte Zustände zugänglich, die sich optisch beobachten lassen.

Damit lassen sich Fragen diskutieren wie:

  • Warum leuchtet ein eigentlich farbloses Gas?
  •  Was passiert bei der Anregung eines Moleküls?
  •  Warum unterscheiden sich Molekülspektren von Atomspektren?
  •  Welche Rolle spielen Molekülbindung, Schwingung und Rotation?

Auch der Unterschied zwischen neutralen und ionisierten Molekülen kann hier anschaulich eingeführt werden.

Geowissenschaften, Astronomie und Atmosphäre

Stickstoff ist der Hauptbestandteil der Erdatmosphäre. Daher sind N₂- und N₂⁺-Emissionen auch bei atmosphärischen Leuchterscheinungen relevant. Beispiele sind Polarlichter, Luftentladungen und Blitze.

Damit lässt sich das Experiment mit größeren naturwissenschaftlichen Fragestellungen verbinden:

  • Warum leuchten Polarlichter in bestimmten Farben?
  •  Was passiert bei elektrischen Entladungen in Luft?
  •  Welche Moleküle prägen das Spektrum der Atmosphäre?
  •  Wie kann man aus Licht Informationen über ein Plasma gewinnen?

Gerade für Schülerinnen und Schüler ist dieser Bezug stark: Aus einer kleinen Glimmlampe auf dem Labortisch führt der Weg direkt zu Polarlichtern, Gewittern und der oberen Atmosphäre.

Messtechnik und Auswertung

Auch messtechnisch ist die Stickstoff-Glimmlampe ein spannendes Beispiel. Bei einem atomaren Linienspektrum genügt es häufig, einzelne schmale Linien zu markieren und mit Referenzwerten zu vergleichen. Beim Stickstoffspektrum muss man genauer hinschauen: Welche Struktur ist ein einzelner Peak? Wo beginnt eine Bande? Wo überlagern sich mehrere Bandensysteme?

Damit eignet sich das Experiment sehr gut, um typische Fragen der Spektroskopie praktisch zu behandeln:

  • Wie beeinflusst das Gitter den erfassten Spektralbereich?
  • Warum bedeutet nm/Pixel nicht automatisch spektrale Auflösung?
  • Welche Rolle spielen Spaltbreite, Fokus und Signal-Rausch-Verhältnis?
  • Warum sind Rohintensitäten ohne spektrale Korrektur nur eingeschränkt quantitativ interpretierbar?
  • Wie erkennt man, ob ein Spektrum übersteuert oder sinnvoll ausgesteuert ist?

Fazit

Die Stickstoff-Glimmlampe zeigt eindrucksvoll, warum Molekülspektren mehr sind als »breitere Linien«. Im violett-blauen Leuchten der Entladung verbergen sich elektronische, Schwingungs- und Rotationsübergänge des neutralen und ionisierten Stickstoffmoleküls. Mit dem DIY-Spektrometer werden diese Strukturen direkt sichtbar: zunächst als violett-blauer Farbeindruck, dann als Übersichtsspektrum und schließlich als charakteristische Bandenköpfe in der Detailaufnahme mit dem 1200-lp/mm-Gitter.

Damit eignet sich das Experiment hervorragend für Schule, Hochschule und Praktikum. Es verbindet einfache Materialien mit echter Molekülphysik — und zeigt, dass ein kleines leuchtendes Glasröhrchen ein erstaunlich großes Stück Spektroskopie enthalten kann.


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