Die Praktikumsleitertagung in Magdeburg war für uns nicht nur eine gute Gelegenheit, unser DIY-Spektrometer vorzustellen – sie hat uns vor allem gezeigt, wie viele Ideen entstehen, wenn ein modularer Messaufbau auf Menschen trifft, die selbst täglich Praktika entwickeln und betreuen.
Das Interesse an unserem Spektrometer war entsprechend groß. Dabei ging es in den Gesprächen längst nicht nur um das komplette Gerät. Immer wieder wurden auch einzelne Komponenten, mögliche Varianten und eigene Versuchsideen diskutiert.
Besonders gut kam das modulare Konzept an: Das Spektrometer ist nicht als geschlossenes Messgerät gedacht, sondern als Plattform, die sich verändern, erweitern und an unterschiedliche Experimente anpassen lässt.
Ein Punkt wurde in vielen Gesprächen besonders positiv aufgenommen: Zahlreiche Bestandteile unseres Systems sind frei zugänglich.
Dazu gehören beispielsweise Konstruktionsdaten für 3D-gedruckte Teile und STEP-Dateien ebenso wie die Software für Messung und Auswertung. Damit können Hochschulen vorhandene Aufbauten verändern, eigene Komponenten ergänzen oder daraus völlig neue Experimente entwickeln.
Auch die Möglichkeit, Messungen über Smartphone oder Tablet darzustellen, sorgte für Interesse. Gerade im Praktikum eröffnet das zusätzliche Möglichkeiten – vom mobilen Messplatz bis hin zu Versuchen, bei denen mehrere Studierende gemeinsam auf die Messdaten zugreifen können.
Genau diese Offenheit ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Konzepts: Nicht einfach einen fertigen »schwarzen Kasten« bereitstellen, sondern ein System, das verstanden, verändert und weiterentwickelt werden darf.
Besonders spannend waren für uns die vielen Ideen, die während der Gespräche entstanden.
Neben den klassischen spektroskopischen Anwendungen wurden unter anderem Beugungsexperimente, Transmissionsmessungen und Untersuchungen an Flüssigkeiten diskutiert.
Vor allem aus den Bereichen Biologie und Chemie kamen zahlreiche Anregungen für weitere Versuche. Dort lässt sich die Spektroskopie sehr anschaulich mit realen Proben und Fragestellungen verbinden – beispielsweise über Absorption und Transmission, Farbstoffe, Fluoreszenz oder biologische Materialien.
Damit bestätigt sich für uns etwas, das bei der Entwicklung unserer DIY-Spektrometer immer wichtiger geworden ist: Das eigentliche Potenzial steckt nicht allein im Spektrometer, sondern in den Experimenten, die sich damit aufbauen lassen.
Wir sind deshalb mit deutlich mehr als nur unseren Ausstellungskisten aus Magdeburg zurückgekommen.
Das Feedback der Praktikumsleiterinnen und Praktikumsleiter hat uns gezeigt, welche Aspekte unseres Konzepts für Hochschulen besonders interessant sind – und gleichzeitig eine ganze Reihe neuer Ideen geliefert, an welchen Stellen wir das System noch erweitern können.
Transmission, Flüssigkeitsmessungen und Anwendungen aus Biologie und Chemie stehen dabei ziemlich weit oben auf unserer Liste.
Und genau deshalb mögen wir solche Veranstaltungen: Man fährt hin, um etwas zu zeigen – und kommt mit neuen Experimenten zurück.
Am 15.09.2026 wird Magdeburg zum Treffpunkt für Physik, Praktika und innovative Lehrkonzepte!
Wir sind bei der Praktikumsleitertagung (PLT) der Arbeitsgruppe Physikalische Praktika (AGPP) der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg dabei und laden Sie herzlich zu unserer Firmenausstellung von 12:00–14:00 Uhr ein.
Was gibt es bei uns zu entdecken?
DIY-Spektrometer: Optik selbst erleben und verstehen
Mikrospektrometer: kleine Technik, große Möglichkeiten
Testtargets: präzise Strukturen für spannende Experimente
VR-Welt: eintauchen, ausprobieren und neue Perspektiven entdecken
Unsere zentrale Frage
Wie begeistern wir Generation Z & Alpha nachhaltig für MINT – insbesondere für Optik und Optoelektronik?
Unser Ansatz
Weniger Theorie, mehr Erlebnis. Hands-On-Experimente, individuelle Zugänge, moderne Technologien und der direkte Austausch mit Experten – Neugier wecken, komplexe Themen greifbar machen.
Kommen Sie vorbei, testen Sie unsere Anwendungen und diskutieren Sie mit uns!
15.09.2026
12:00–14:00 Uhr
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg | Praktikumsleitertagung (PLT)
Wir freuen uns auf spannende Gespräche, neue Ideen und den gemeinsamen Blick auf die MINT-Bildung von morgen!

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Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt: Snacks, Mittagessen sowie Heiß- und Kaltgetränke sind im Seminarpreis enthalten.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, empfehlen wir eine frühzeitige Anmeldung.
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Eureca bietet umfangreiche technische Beratung sowie den Vertrieb von Peltierelementen und entsprechendem Zubehör. Wir liefern eine Vielzahl von Elementen verschiedener Hersteller, die unter eigenem Namen vertrieben werden. Komplette Kühlmodule, viele Zusatzprodukte und ein erstklassiger technischer Support unserer Kunden, mit zum Beispiel ausgereiften Simulationsmöglichkeiten bei der Planung neuer Anwendungen, runden unser Angebot ab.
Eureca realisiert präzise Thermomanagement-Lösungen auf Peltierbasis – von der Komponente bis zum einsatzfertigen System. Das Portfolio umfasst Peltierelemente in zahlreichen Bauformen und Leistungsstufen, umfangreiches Zubehör (Kühlkörper und Wärmetauscher, Lüfter, Regler, Sensorik), die Projektierung und Simulation kompletter Kühlsysteme sowie die Entwicklung kundenspezifischer Peltierelemente. Ziel sind reproduzierbare Temperaturen, robuste Integration und energieeffiziente Regelstrategien.
Peltierelemente (thermoelektrische Elemente) kommen überall dort zum Einsatz, wo eine verschleißfreie Kühlung ohne bewegliche Teile benötigt wird. Die Peltierelemente arbeiten als Wärmepumpen und transportieren Wärme von einer ihrer Seiten auf die andere. Um einen möglichst hohen Wirkungsgrad zu erreichen, muss allerdings dafür gesorgt werden, dass die abgepumpte Wärme an die Umgebung oder einen Kühlkreislauf abgegeben wird. Hierzu werden in der Regel ausreichend dimensionierte Kühlkörper (zum Teil mit Lüftern) oder spezielle Wärmetauscher in einem Wasser-Kühlkreislauf verwendet.
Speziell hierfür optimierte Peltierelemente können auch als thermoelektrische Generatoren verwendet werden. Hierbei erzeugt eine Wärmedifferenz auf beiden Seiten des Peltierelementes eine elektrische Leistung, die z. B. zur Versorgung von elektronischen Geräten benutzt werden kann.
Lesen Sie auch mehr zu unseren Produkten und Dienstleistungen in diesem Bereich in einem Fachartikel auf LABOonline.
Ein- und mehrstufige (Kaskade) Peltierelemente für Anwendungen von Spot-Cooling bis Temperaturstabilisierung. Auswahl nach Q_c (Wärmeabfuhr an der kalten Seite), ΔTmax, I/V-Punkt, Keramik (Al2O3/AlN), Abmessungen, Paarzahl und Anschlusslayout. Auf Wunsch mit vormontierten Wärmeleitfolien und Feuchteschutz. Typische Einsatzfelder: Sensor-/Detektorkühlung, Optik- und Laser-Stabilisierung, Embedded-Geräte.
Passende Kühlkörper (passiv/aktiv), Lüftermodule, Wasserkühlplatten/Wärmetauscher, Netzteile, PWM-/PID-Regler sowie Temperatursensoren (NTC, PT100/1000). Ergänzend: Wärmeleitfolien, Gap-Filler, Dichtungen und Kondensationsschutz. Beratung zu RΘ(hot-side), Luft-/Wasserkühlung, Geräuschentwicklung, IP-Schutz und EMV-Aspekten.
Auslegung auf Basis von Lastprofil, Solltemperatur und Umgebung:
Entwicklung nach Spezifikation: Abmessungen, Paarzahl, Leiterbahn/Metallisierung, Keramik (Al2O3/AlN), Kabel/Stecker, Feuchteschutz. Optional: Thermal-Cycling, Rückverfolgbarkeit (Lot/Serien). Zielgrößen: ΔT, Q_c, COP
Kurz gesagt: Von der Auswahl des Peltierelements über Kühlkörper/Wärmetauscher und Regelung bis zur verifizierten Inbetriebnahme liefert Eureca Kühltechnik aus einer Hand.
Eureca entwickelte in einem dreijährigen Forschungsprojekt schnelle FPGA-basierte Temperaturregler, die auf die speziellen Anforderungen von Peltierelementen optimiert sind. Die Entwicklung wurde vom Zentralen Innovationsprogramm des Mittelstandes (ZIM) gefördert.
Hierbei wird insbesondere die Kennlinie des jeweils eingesetzten thermoelektrischen Elementes berücksichtigt, um über einen weiten Bereich ein stabiles Regelverhalten auch bei hoher Dynamik zu sichern. Durch den Einsatz mehrerer Temperatursensoren an kritischen Stellen des Systems, wie zum Beispiel der heißen Seite des Peltierelementes, wird ein Maximum an Regeltreue erreicht. Die Regler werden individuell für die jeweilige Applikation optimiert und gefertigt.
Aktualisiert am: 16.10.2025
