Neben dem Basisseminar und den darauf aufbauenden Erweiterungsseminaren bieten wir in unregelmäßigen Abständen auch Spezialseminare zu ausgewählten Themen an. Diese Veranstaltungen greifen besondere Fragestellungen, Anwendungen oder experimentelle Methoden auf und ermöglichen einen vertieften Einblick in spezifische Aspekte der optischen Messtechnik und Bildgebung. Das Spektrum reicht dabei von praktischen Experimenten über anwendungsorientierte Messmethoden bis hin zu thematischen Exkursen, etwa in die analoge Fotografie.
Neu im Programm ist ein eintägiges Seminar, das sich gezielt den Techniken der Bildaufnahme widmet. Dieses Seminar richtet sich nicht nur an unsere Kunden aus Forschung und Industrie, sondern auch an ambitionierte Profi- und Prosumerfotografen.
Dies ist kein Workshop für Industriekunden, sondern richtet sich mehr an ambitionierte Hobbyisten oder junge Fotografen ohne die fundierte alte Handwerks-Ausbildung.
In Zeiten der digitalen Fotografie kostet ein Bild nichts, bis auf etwas Platz auf der Speicherkarte und auch dort passen tausende Bilder drauf.Was nicht gefällt, wird einfach gelöscht. Daher haben viele verlernt, sich Zeit zu nehmen, um ein Bild vorausschauend zu planen. Wenn man böse ist, könnte man dies als »Bulimie-Fotografie« bezeichnen.
Wir fotografieren analog auf Mittelformat-Film, auf den nur 10 Bilder passen. Da jedes Bild Geld kostet, ergibt es Sinn, bewusst auf Fokus, Licht und Schatten sowie die Komposition zu achten, bevor man auslöst.
Diese Fähigkeiten helfen ebenfalls auch bei Fotografieren mit digitalen Kameras.
Die belichteten Filme werden dann im Fachlabor entwickelt und gescannt, neben den Negativen werden die Bilder mit 28 MPixel Auflösung digital zur Verfügung gestellt.
Wir sind die Qualität moderner digitaler Kameras gewöhnt, die man bei analogen Kleinbild so nur mit sehr niedrig empfindlichen Filmen erreichen könnte. Das 6 × 7 cm Mittelformat bietet die 4,5-fache Fläche und damit auch bei höher empfindlichen Filmen eine sehr gute Bildqualität.
Der Verzicht auf einen Autofokus bedingt die bewusste Gestaltung von Fokus und Schärfentiefe. Zudem erfordert das Fokussieren Konzentration und Fingerspitzengefühl.
Wegen der im Vergleich zum Vollformat oder APSC deutlich größeren Brennweite kann eine reduzierte Schärfentiefe erreicht und der Fokus akzentuiert werden, was einen Teil des Mittelformat-Looks ausmacht.
Festbrennweiten erfordern eine Anpassung von Aufnahmeentfernung und -standort an das Motiv, so dass man sich intensiv mit der Geometrie und Komposition des Bildes beschäftigen muss.
Darüber hinaus haben Festbrennweiten in der Regel eine höhere Bildqualität sowie größere Pupillen, womit sie mehr Bokeh liefern können.
Ohne Belichtungsautomatik wird der Blick für Kontraste im Bild geschärft und Sättigungen im Bild durch Über- bzw. Unterbelichtungen können vermieden oder bewusst geplant werden.
Wir haben uns für diese Kamera entschieden, da sie einige interessante Eigenschaften hat:
Jede Person bekommt eine Filmkassette mit dem gewünschten Film, jede Zweiergruppe bekommt eine Kamera mit einem Objektiv, Filter, Belichtungsmesser, Blitz, Stativ, etc. Der Austausch über Motivwahl- und -gestaltung und technische Aspekte der Aufnahme innerhalb der Gruppe ist gewünscht.
Als sinnvolle Ergänzung empfehlen wir vorab unser Seminar »Fotografie in der Praxis«, das einen sehr kompakten aber recht vollständigen Überblick über die relevanten Parameter, Filter- und Aufnahmetechniken gibt.
Unsere Seminare bieten Ihnen fundiertes Fachwissen, praxisnahe Beispiele und interaktive Diskussionen – alles, um Sie optimal auf den Einsatz modernster optoelektronischer Bauteile vorzubereiten. Wir freuen uns darauf, Sie bei unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen!
Die genauen Termine und Veranstaltungsorte werden hier in Kürze bekanntgegeben. Bitte kontaktieren Sie uns bei Interesse oder folgen Sie uns auf LinkedIn, um immer auf dem Laufenden zu bleiben.
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Aktualisiert am: 26.03.2026
