Bandpassfilter auf Interferenzbasis sind optische Filter, deren spektrale Eigenschaften durch mehrere dünne Schichten mit gezielt abgestimmten Brechungsindizes und Schichtdicken erzeugt werden. Durch Interferenz werden bestimmte Wellenlängenbereiche bevorzugt transmittiert, während andere Bereiche unterdrückt werden.
Bandpassfilter lassen dabei nur einen definierten spektralen Bereich um eine zentrale Wellenlänge passieren. Sie werden unter anderem in der Spektroskopie, Fluoreszenzmesstechnik, optischen Sensorik, Bildverarbeitung, Beleuchtungs- und Lasertechnik sowie in zahlreichen Forschungs- und Entwicklungsaufbauten eingesetzt.
Viele Filterfamilien stehen in mehreren mechanischen Größen zur Verfügung. Im UV-, VIS- und NIR-Bereich umfasst dies je nach Filter beispielsweise runde Ausführungen mit ungefähr 13 mm, 25 mm oder 50 mm Durchmesser sowie quadratische Filter mit 50 × 50 mm.
Bei Filtern für den weiterführenden Infrarotbereich gelten teilweise andere Standardabmessungen und Varianten. Die tatsächlich verfügbaren Ausführungen werden deshalb für jede Filterfamilie separat angezeigt.
Die Größe beeinflusst grundsätzlich nicht die spektrale Filterfunktion, ist aber für die Anpassung an den vorhandenen optischen Aufbau entscheidend. Für kompakte Sensor- und Messsysteme genügt häufig eine kleine freie Apertur, während größere Strahlquerschnitte oder bildgebende Anwendungen entsprechend größere Filter erfordern.
Über die verlinkten Filterbezeichnungen bzw. Größen gelangen Sie direkt zur jeweiligen Detailseite der Filterfamilie.
Dort finden Sie – soweit verfügbar – zusätzliche Informationen wie:
Da mehrere mechanische Ausführungen zu derselben optischen Filterfamilie gehören können, werden diese auf einer gemeinsamen Detailseite zusammengefasst.
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