Objektive
Interferenzfilter
Absorptionsfilter
Quarzgläser
Beschichtungen
Neutraldichtefilter
Optikentwicklung
Holographie
Startseite Optoelektronik Optik Kuehltechnik Sockel Beratung Deutsch English Impressum Kontakt AGB

Kundenspezifische Optiken

Die EURECA Messtechnik GmbH bietet die Entwicklung kundenspezifischer optischer Systeme. Die kundenspezifische Optikentwicklung ist die Methode der Wahl wenn sehr spezielle Anforderungen erfüllt werden müssen. Dies kann optische Parameter, wie zum Beispiel Auflösung oder auch mechanische Eigenschaften betreffen, aber auch Aspekte der Kosteneffizienz sind ebenfalls wichtig.




EURECA bietet die Entwicklung optischer Systeme für Abbildungs- und Beleuchtungszwecke. In vielen Fällen ist die Optikentwicklung Teil komplexer Gesamtprojekte, welche auch andere kundenspezifische Komponenten enthalten können.


Gründe für die kundenspezifische Optikentwicklung

Einige der typischen Gründe für die kundenspezifische Entwicklung optischer Systeme sind nachfolgend aufgelistet. In vielen Fällen gibt es Anforderungen hinsichtlich mehrerer der genannten Punkte. Generell wird eine kundenspezifische Entwicklung notwendig, sobald keine Systeme am Markt verfügbar sind, welche alle wichtigen Anforderungen erfüllen.

Einordnung optischer Systeme

Optische Systeme für bildgebende Anwendungen können anhand der nachfolgenden Eigenschaften klassifiziert werden. Erste Abschätzungen des Aufwandes einer kundenspezifischen Entwicklung können aus diesen Eigenschaften abgeleitet werden. Für manche Kombinationen der Eigenschaften kann eine größere Zahl von Standardobjektiven am Markt verfügbar sein, so dass eine kundenspezifische Entwicklung nicht in jedem Fall notwendig sein wird. Für andere Parameterkombinationen existieren unter Umständen (obwohl diese physikalisch realisierbar sind) keine Standardprodukte am Markt, so dass eine kundenspezifische Lösung unumgänglich ist.

Projektschritte von den Spezifikationen bis zur Produktion

Wenn es um die kundenspezifische Optikentwicklung geht, besteht der erste Schritt gewöhnlich in der Bestimmung präziser und verifizierbarer Spezifikationen, zum Beispiel hinsichtlich der optischen Leistung oder der mechanischer Eigenschaften. In dieser Entwicklungsstufe können numerische Simulationen anhand beispielhafter Bilddaten helfen die benötigten Spezifikationen zu ermitteln. An dieser Stelle ist die große Kompetenz der EURECA im Bereich der Bildsimulation von besonderer Wichtigkeit. Nach der Ermittlung aller notwendigen Spezifikationen erfolgt die Diskussion der am besten geeigneten Wege der praktischen Realisierung.

Die tiefgehende Kenntnis der physikalischen Zusammenhänge bei der Auslegung optischer Systeme stellt sicher, dass präzise und kosteneffiziente Wege der Realisierung Anwendung finden. Die umfangreiche Erfahrung der EURECA hinsichtlich der verschiedenen Fertigungsprozesse gewährleistet, dass alle Schritte von der ersten Evaluierung bis zum fertigen Produkt bestmöglich aufeinander abgestimmt sind. Die Auswahl geeigneter Partner für die Prototypenfertigung und Serienproduktion gehört gleichermaßen zu unseren Kompetenzen.

Standardkomponenten als Option bei der Optikentwicklung

Abhängig von den Anforderungen des Kunden kann es möglich sein, verfügbare optische Standardkomponenten in die Entwicklung einzubeziehen. In Einzelfällen kann es sogar machbar und sinnvoll erscheinen, das gesamte optische System aus verfügbaren Komponenten aufzubauen. Je nach Rahmenbedingungen kann dies einen effektiven Weg der Zeit- und Kostenersparnis darstellen. Im Extremfall kann die Verwendung einer Einzellinse oder eines Doublets hinreichend sein, wenn Anwendungen enge Grenzen des Bauraumes, bzw. moderate optische Leistung bei geringen Kosten erfordern. Auch bei der Entwicklung optischer Systeme mit sehr hohen Anforderungen kann die Verwendung von Standardkomponenten möglich sein.

Die unten dargestellte Grafik zeigt das Layout bzw. die optische Leistung (MTF über Bildfeld) eines Objektivs mit der Brennweite 20mm und der extremen Blendenzahl 0,85. Diese Optik ist bis zu Sensorformaten von 1/2“ nutzbar und ist für einen Abbildungsmaßstab von −0.15 optimiert. Solche Optiken sind kaum am Markt verfügbar und werden bei Anwendungen mit extrem geringer Objekthelligkeit bei schmaler spektraler Bandbreite eingesetzt.

Layout und MTF eines Objektivs mit Blende 0,85, welches aus optischen Standardkomponenten besteht (siehe Text)

Generelle Aspekte

Die Anforderungen der Anwendung, ökonomische Bedingungen und andere Aspekte bestimmen die Freiheitsgrade, welche im Rahmen der Optikentwicklung verfügbar sind. Wichtige Parameter, die einen generellen Einfluss auf die relativen Kosten einer Entwicklung haben, sind Blende, spektrale Bandbreite und Objektfeld. Die geforderte optische Leistung und der notwendige Aufwand der mechanischen Konstruktion bestimmen ebenfalls die generelle Komplexität der Entwicklung. Abhängig vom Produktionsvolumen kann es beispielsweise sinnvoll sein, Kunststofflinsen einzusetzen, welche im Spritzgussverfahren hergestellt werden. Diese erlauben den relativ flexiblen Einsatz asphärischer Flächen und potentielle Einsparungen bei Gewicht und der Anzahl benötigter Komponenten. Besondere Anforderungen hinsichtlich des Spektralbereiches können den Einsatz spezieller und unter Umständen teurer Materialen notwendig machen. Beispielsweise können Materialien, welche im Ultraviolett- oder Infrarotbereich eingesetzt werden, spezielle Eigenschaften haben deren Beachtung für das Erreichen zufriedenstellender Ergebnisse zwingend notwendig ist.



Seite aktualisiert am: 05.01.2017